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NW Kirche digital

Strukturreform 2020

INÈGGLUÈGD


Kommentar

Wer folgt (auf)
Gottfried Locher…?

Die evangelisch-reformierten Institutionen stecken in der Krise, weniger Kirche und Kirchenvolk, wenn wir vom generellen spirituellen Kompetenzverlust absehen. Präsident Gottfried Locher und Ratsmitglied Sabine Brändlin sind mittlerweile zurückgetreten. Die beiden dürften nicht die einzigen bleiben, die den Sessel räumen (müssen).

Der Präsident der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz (EKS) hatte am 27. Mai, in einem Schreiben an die Synodal- und Kirchenratspräsident*innen mitgeteilt, dass er sofort aus seinem Amt ausscheiden werde. Die Diskussion um seine Person solle die Arbeit der EKS nicht erschweren. Vielmehr wolle er ein Zeichen setzen, damit sich alle Kräfte auf die Weiterentwicklung der Kirche konzentrieren könnten, so Locher. Was er nicht sagte: Weit mehr als die Kirche selbst müssen sich die Institutionen weiterentwickeln.

Unstimmigkeiten bei einem «Geschäft» aufgrund einer Beschwerde sowie der Rücktritt von EKS-Ratsmitglied Sabine Brändlin im April hatten zu grosser Unruhe geführt. Eine Interpellation, die auf Transparenz pocht, setzt den Rat auch nach der Juni-Synode unter Druck, seine bisher zurückhaltende und verwirrende Kommunikation aufzugeben und Klarheit zu schaffen.

Mittlerweile glauben wir zu wissen, dass Locher und Brändlin ein Liebespaar waren. Dies nun empört als moralischen Imperativ über alles zu stellen, ist scheinheilig. Rund zwei Drittel der Beziehungen entstehen laut Studien im engeren sozialen Umfeld von Arbeit und Freizeit; bei steter Zunahme von Online-Bekanntschaften. Weit wichtiger ist, wie Betroffene und Institutionen damit im (Familien)-Alltag umgehen.

Die Forderung nach einer externen Untersuchung wird – nach der chaotisch verlaufenen Synode und ständig neuen Enthüllungen und Gerüchten – zurecht immer lauter. Doch sollten sich die lautesten Stimmen für die Locher-Nachfolge in Position bringen, ist Vorsicht geboten, ob es sich dabei nicht um Reformgegner*innen handelt, die lediglich die Gunst der Stunde nutzen wollen oder gar mittels Indiskretionen darauf hinarbeiten.

Gottfried Locher wurde 2011 zum Präsidenten gewählt und zwei Mal wiedergewählt, zuletzt 2018 in einer Kampfwahl. Bis zur Neubesetzung des Präsidiums werden die mittlerweile auch unter Druck geratene Vizepräsidentin Esther Gaillard und Vizepräsident Daniel Reuter die Geschäfte führen, teilte der Rat der EKS in einer Medienmitteilung mit.

«Eine Krise kann auch eine Chance sein», heisst es so schön. Die Chance auch zu nutzen, ist eine andere Sache. Warten wir die Untersuchung ab, sie soll und muss Aufklärung bringen.

Thomas Vaszary, Redaktionsleiter der «Kirchen-News»

 

CORONA-VIRUS

Sorgentelefon

«Wir sind für Sie da!»

Silke Petermann:
E-Mail, 079 282 23 51
Dominik Flüeler:
E-Mail, 079 709 66 01
Ulrich Winkler:
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Tünde Basler-Zsebesi: 
E-Mail, 079 337 59 03

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Facebook-Gruppe «Kinderbetreuung in Nidwalden»
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Enkelschule: Opas und Omas helfen ihren Enkelkindern online
App für die Koordination von Freiwilligenarbeit
Plattform Pro Senectute Nidwalden
SKR Lieferdienst und Fahrdienst
Procap Nidwalden sucht Betreuende
Tierschutzverein Nidwalden: Hundespaziergänge
 

Abschied ­– Umbruch – Aufbruch

Die Evangelisch-Reformierte Kirche Nidwalden (ERK NW) ist finanziell gut aufgestellt, um Herausforderungen wie «Corona» und Strukturreform zu bewältigen. An der verschobenen Frühjahrs-Kirchgemeindeversammlung vom 14. September genehmigten die Mitglieder die Jahresrechnung 2019 mit fast einer halben Million Franken Gewinn. Kirchenratspräsident Wolfgang Gaede wies auf das Eigenkapital in der Höhe von 2,8 Mio. Franken hin: «Wir brauchen das, denn die Steuereinnahmen 2020 und 2021 sehen 'Corona' bedingt düster aus.»
Verabschiedet wurden zwei langjährige Kirchenrätinnen: Caroline Oetiker, Ressort Kommunikation, und Esther Hug, Ressort Religionsunterricht/Sozialdiakonie und Vizepräsidentin.
Der Umbruch in der Evangelisch-Reformierten Kirche Nidwalden wurde auch an den drei Gemeindekreisversammlungen in Stans, Hergiswil und  Buochs deutlich. Sie fanden alle im Vorfeld der Kirchgemeindeversammlung statt.    vazy
Kirchen-News Oktober 2020     Medienmitteilung

Halbe Million Gewinn

Die Evangelisch-Reformierte Kirche Nidwalden (ERK NW) präsentiert eine gute Jahresrechnung 2019. Sie ist damit gewappnet für die Herausforderungen 2021.

Mit 483 746 Franken Gewinn bei Ausgaben von 2,47 Mio. Franken im Jahre 2019 steht die ERK NW fast eine halbe Million Franken besser da als budgetiert. «296 000 Franken entfallen auf ein höheres Steuersoll, 137 000 Franken sind grösstenteils auf Minderaufwand zurückzuführen», schreibt der Kirchenrat. Die wegen «Corona» auf den 14. September verschobene Frühjahrs-Kirchgemein- deversammlung kann damit zumindest finanziell den Herausforderungen 2021 ins Auge blicken: tiefere Steuereinnahmen aufgrund der «Corona»-Ausfälle, diverse Bauvorhaben und die Strukturreform. Die Versammlung findet bereits um 19.30 Uhr im Oeki Stansstad statt. Verabschiedungen und Wahlen werden die Versammlung prägen. Mit Esther Hug, Ressort Religionsunterricht/Diakonie, und Caroline Oetiker, Kommunikation, treten zwei langjährige Kirchenrätinnen zurück.
Das Büchlein mit der Jahresrechnung 2019 und den Traktanden für die Kirchgemeindeversammlung wurde an alle reformierten Haushalte in Nidwalden verschickt.
Die Jahresrechnung 2019 ist auch online einsehbar.    Kirchen-News September 2020     Schutzkonzept Kirchgemeindeversammlung

Im Vorfeld der Kirchgemeindeversammlung finden in den drei Gemeindekreisen Stans, Hergiswil und Buochs Versammlungen statt.

Kantonale Konfirmation im Loppersaal Hergiswil

Die Konfirmation 2020 findet nach etlichen Verschiebungen am Sonntag, 11. Oktober, um 10 Uhr, im Loppersaal Hergiswil statt – und zwar für alle 20 Konfirmand*innen aus den Gemeindekreisen Stans, Buochs und Hergiswil. Nach dem letztjährigen Zusammenschluss von Stans und Hergiswil integriert der neue Konf-Kurs 2020/21 nun auch Buochs zu einem kantonalen Konf-Kurs.
Kirchen-News Oktober 2020
 

Lasst uns gute König*innen sein!

Was ist mir wichtig? Was ist mein Wichtigstes? Vier Seelsorger*innen schreiben über die Quelle, die sie speist. Wie wird das eigene Glas voll und überläuft? Wie können wir König*in im eigenen Raum sein – frei von Sachzwängen – quasi seelisch intim? Ein kürzlich verstorbener Doyen der Schweizer Politik pflegte zu sagen: «Die Energie, die wir brauchen, holen wir vom Strom, gegen den wir schwimmen.» Für die «Post»-Covid-Zeit gilt daher: Das Gleiche tun wie bisher, aber anders!

Ulrich Winkler:
Seelische Kraft
Silke Petermann:
Was mich speist
Dominik Flüeler:
Überraschung statt Verwaltung
Tünde Basler-Zsebesi:
Spiritualität und Rituale

Kirchen-News Oktober 2020
 

Toleranz ist nicht gleich Respekt

Toleranz, Respekt, Integration und Umgang mit Meinungsverschiedenheiten: Eine Begriffsklärung von Tünde Basler-Zsebesi anlässlich des Eidg. Dank-, Buss- und Bettages vom 20. September in Buochs – mit Gastpredigerin Karin Kayser-Frutschi, Regierungsrätin des Kantons Nidwalden. Denn: Toleranz und Respekt werden sehr häufig zusammen verwendet – zu Unrecht – auch in Politik und Kirche.

Busdienst    Bettag-Programm    Gastrednerin    «Kirchen-News» September 2020
Bettags-Predigt von Regierungsrätin Karin Kayser-Frutschi am 20.9.2020

GRITZ

Vollmondnacht

Ich sitze mit Schüler*innen einer vierten Klasse zu Beginn des Religionsunterrichts im Stuhlkreis. Es ist eine Vertretungsstunde, wir sehen uns zum ersten Mal. Es ist schön zu erleben, wie selbstverständlich die Kinder erzählen. Sie teilen mit, worüber sie nachdenken und auch, was ihnen Angst macht.
Wenn wir versuchen, unsere Angst als ein «Wetter» zu beschreiben, wie würde es aussehen? Heftige Stürme ziehen in den Erinnerungen auf: Orkane und Hurrikans. Ich staune, wie viele Orte der Welt den Kindern bekannt sind. Jemand sagt, Angst sei wie «Nebel»; man sehe nicht mehr, wie es weitergehe. Es wird lautstark: Blitz und Donner – hier Angst zu empfinden, ist für viele nachvollziehbar.
Ein Mädchen sagt: «Angst ist wie eine Vollmondnacht.» Sie sagt es wohl überlegt, sachlich und wir schauen uns an. Mehr mag sie dazu nicht erklären. Mir geht seither dieser Satz nicht mehr aus dem Kopf: Angst ist wie eine Vollmondnacht... Der Satz macht mir Mut. Da ist etwas hell in der Nacht, zuverlässig, mir und den Menschen wohlgesonnen.
Für viele Menschen haben die letzten Monate infolge der Pandemie Veränderungen und Unsicherheiten mit sich gebracht. Wie schön, wenn es dann in schlaflosen Momenten nicht ganz dunkel ist.

Regina Hauenstein

«Gritz» ist Grütze, gemahlene Getreidekörner und Verstand.
(«Nidwaldner Mundart» von Ernst Niederberger)

 

Nützlich? Nutzlos? Wie kann ich nützlich sein?

Anette Lippeck (li) und Judith Gander-Brem (jgb): Ein «Corona»-Schreibtischgespräch in zwei Teilen.

li: «Man fühlt sich nicht mehr nützlich, wenn man nicht mehr die Enkelkinder hüten kann», hat mir eine Seniorin geklagt. Und in einer bekannten Kundenzeitung äusserte eine alleinstehende Mittsiebzigerin: «Es ist niemand da, der sehr besorgt ist, der einen wirklich vermisst.»
Eine solche Lebensrealität erschüttert mich. Wie mag sich das anfühlen, nutzlos zu sein? Oder umgekehrt: Was bedeutet es, anderen Menschen nützlich zu sein? Nützlich sein zu wollen? Zu müssen? Was für ein Menschenbild steht dahinter? Was für ein Lebenssinn? Gibt es da noch etwas anderes?

jgb: Eine Freundin von mir macht sich so ger- ne nützlich, dass ein Jesuitenpater sie einmal der «aggressiven Nächstenliebe» bezichtigte. Ich selbst habe zum Glück eine Tochter, die mich ab und zu in die Schranken weist, wenn ich Aufgaben von anderen ungefragt anpacke... Meine Talente einbringen zu dürfen und dafür Wertschätzung zu erhalten, geniesse ich eben schon! Sich geliebt zu fühlen, ohne etwas geleistet zu haben, ist noch viel schöner und wäre uns allen von Gott zugesagt. Bist du dir dessen in deinem Alltag immer bewusst? Ich vergesse es oft...

mehr zum Teil 1 in den «Kirchen-News» September 2020
mehr zum Teil 2 in den «Kirchen-News» Oktober 2020

Versammlungen 2020

Sonntag, 6. September, 11 Uhr, ref. Kirche Stans: Gemeindekreisversammlung Stans
im Anschluss an den Gottesdienst (10 Uhr)
Traktanden: Verabschiedungen, Wahlen, Informationen zur Strukturreform

Sonntag, 13. September, 10 Uhr, ref. Kirche Hergiswil: Gemeindekreisversammlung Hergiswil
im Anschluss an den Gottesdienst (9 Uhr)
Traktanden: Verabschiedungen, Wahlen, Informationen zur Strukturreform

Sonntag, 13. September, 11 Uhr, ref. Kirche Buochs: Gemeindekreisversammlung Buochs
im Anschluss an den Gottesdienst (10 Uhr)
Traktanden: Verabschiedungen, Wahlen, Informationen zur Strukturreform

Montag, 14. September, 19.30 Uhr, Oeki Stansstad: Kirchgemeindeversammlung
(wegen Corona zweimal verschoben)
Traktanden: Jahresrechnung 2019, Verabschiedungen, Wahlen, Informationen zur Strukturreform

Montag, 23. November, 19.30 Uhr, Oeki Stansstad: Kirchgemeindeversammlung
Traktanden: Budget 2021, Informationen zur Strukturreform

Das Wort Rasse streichen!

Die Diskussion über Hunderassen zeigt unser (un)bewusstes Rassendenken. Doch was haben Hundespaziergänge und «Schaumköpfe» in Gelb, Weiss, Rot und Schwarz gemeinsam? Alles ist mit allem verwandt! Deshalb soll die Firma Dubler ihren Mohrenkopf behalten, die Palette aber um vier weitere «Schaumköpfe» ergänzen – vor allem um einen, ähnlich dem vierfarbigen Medizinrad und Bruder Klaus' Radbild. Es wäre ein echter (süsser) Beitrag zur Rassismus-Diskussion und eine mutige Weiterentwicklung.    vazy
Mehr dazu im «GRITZ» der Sommerausgabe «Kirchen-News» 2007/08.

 

Wer ist der Wolf im Schafspelz?

Am 27. September wird über die Volksinitative «Für eine massvolle Zuwanderung» abgestimmt – kurz «Begrenzungsinitative oder Kündigungsinitative». Ulrich Winkler über die Frage: Sind Menschen eine Belastung oder sind sie Potenzial?

Kommentar: Was Schöpfungszeit und die Abstimmungen vom 27. September verbindet: Thomas Vaszary über den Wolf, das Schaf, die Väter, die Kinder, die Kampfflieger, die Kündigungsandrohung – ein Ringen um schweizerische Identität, Völkerpartner und Landschaftsschutz.

Neue Fachstelle seit
1. August besetzt

Mit Regina Hauenstein hat am 1. August eine Theologin und Kommunikationsfachfrau die neu geschaffene Fachstelle Religionsunterricht /Sozialdiakonie der Evangelisch-Reformierten Kirche Nidwalden übernommen.

Im Zuge der Strukturreform und der geplanten Verkleinerung des Kirchenrates werden immer mehr operative Funktionen vom Kirchenrat zur Zentrale hin verlagert. Daher hat Regina Hauenstein bereits am 1. August die Fachleitung Religionsunterricht/Sozialdiakonie von Esther Hug übernommen, die als langjährige Vizepräsidentin und Kirchenrätin am 14. September nicht mehr für eine weitere Amtsdauer antreten wird.    «Kirchen-News» September 2020

Verabschiedung von Barbara Hunziker und Sylvia Portmann
 

Mitwirken an «Offener Weihnacht»

Wer hat Lust, an der Organisation der «Offenen Weihnacht 2020» vom 24. Dezember mitzuwirken? Die Feier richtet sich an Alleinstehende und Paare, die den Heiligabend gerne in Gemeinschaft erleben wollen. Dieses Jahr findet die Feier erstmals im Oeki Stansstad statt. Wer bei der Vorbereitung oder Durchführung mithelfen möchte, melde sich bei mirjam.wuersch@kath-nw.ch, 041 610 84 11 oder silke.petermann@nw-ref.ch, 041 610 21 16.

Besucher*innen gesucht

Die Besucher*innen des reformierten Gemeindekreises Stans suchen Unterstützung. «Es ist eine Chance, Neues zu entdecken und Freude zu schenken», sagt Margrit Egli, Leiterin des Besuchsdienstes.
Alle Mitglieder des Gemeindekreises Stans werden ab ihrem 80. Geburtstag Jahr für Jahr zu Hause besucht. Eine Geste, die sehr geschätzt werde, sagt Egli. Alle im Team der Besucher*innen werden persönlich unterstützt, tauschen sich regelmässig mit anderen Freiwilligen aus und haben Zugang zu kostenlosen Weiterbildungsangeboten.

Informationen bei Margrit Egli, Leiterin Besuchsdienst, 041 612 22 33, oder Pfrn. Silke Petermann, 079 282 23 51

Die Reformierten in Nidwalden:
Alles begann im Rotzloch

Stansstad wird dieses Jahr 600 Jahre alt und will 2021 feiern. Ob sich das 600-Jahr-Jubiläum historisch begründen lässt, ist umstritten. Mit Sicherheit lässt sich jedoch sagen, dass es schon vor über zweihundert Jahren in Stansstad überzeugte und profilierte Reformierte gab – so früh wie in keiner anderen Nidwaldner Gemeinde. Fritz Gloor über tüchtige Handwerker, einen umstrittenen Schulpräsidenten, «Protestantenhetze in Nidwalden» und ökumenische Neuorientierung.

«Kirchen-News» 2007/08
 

Impulse für die Zukunft

Welche Impulse aus «Corona 1» nehmen die Menschen mit in die Zukunft? Die «Kirchen-News» haben Menschen in und ausserhalb von Nidwalden befragt: eine blinde Seelsorgerin, einen Meditationsbesucher, ein Urgestein, eine junge Wilde, eine Coiffeuse, eine Mutter, eine Organistin, an den Rand gedrängte und unterdrückte Menschen in der Ukraine und im Libanon.

«Kirchen-News» 2007/08
 

Flüchtlinge aufnehmen: «Offener Brief» an Regierung

Ein überparteiliches Komitee von rund 50 Nidwaldner*innen fordert von der Nidwaldner Regierung in einem «Offenen Brief» schnelles Handeln. Sie soll zusammen mit dem Bund Flüchtlinge aus den überfüllten Lagern in Griechenland aufnehmen. Über 42000 geflüchtete Menschen, darunter viele Kinder, lebten unter prekären hygienischen Verhältnissen in überbelegten Lagern, sagt das Komitee aus Landrät*innen, dem Bistro Interculturel und Privatpersonen und weisst darauf hin, dass die Flüchtlingszahlen in der Schweiz so tief seien wie seit 2007 nicht mehr – auch in Nidwalden. Der «Offene Brief» ersetzt den sonst im Juni stattfindenden Flüchtlingstag auf dem Stanser Dorfplatz, der dieses Jahr wegen «Corona» nicht stattfinden konnte.    vazy
 

Dem Foyer treu geblieben

Ursula Eberhard, Sankt Fidelis und Christoph Schmid: Dieses Trio war die letzten Jahre kaum zu trennen. Sie prägten das Zusammenleben im Foyer des Kollegiums St. Fidelis Stans als Co-Leitungsteam. Nun wird Christoph Schmid pensioniert und Ursula Eberhard konzentriert sich auf ihren Religions- und Geschichtsunterricht. St. Fidelis aber, seit 1895 Schutzpatron des Kollegis, bleibt spiritueller Geist des ökumenisch und interreligiös ausgerichteten Foyers. Die zwei Neuen treten ein grosses Erbe an, den Geist des Foyers in die Zukunft zu tragen: Marco Baumgartner und Peter Lötscher.

«Kirchen-News» 2007/08
 

Die Geistkraft weht, wo sie will

rise up Nr. 231

Das Wirken der Geistkraft hinterlässt Spuren in Kirche und Welt. Das Lied im reformierten Gesangbuch «rise up» Nr. 231 erinnert daran, dass der Geist Gottes «weht wo er will». Die Geistkraft ist die treibende Kraft beim Dialog zwischen allen Menschen überall. Sie ist immer gut für Überraschungen und geht über das Vorhersehbare hinaus.
Dieses Lied singen, heisst mit Gott rechnen.

Singen Sie mit Stephan Quaderer das Lieder der Geistkraft.

Video auf Vimeo      Video auf YouTube     Liedertext
 

Eine neue Zeit WILL kommen

Pfingsten mobilisiert die Kraft des Geistes in uns, den Aufbruch zu neuen Ufern zu wagen. Fünf Seelsorger*innen, eine Psychologin, ein Chemiker und ein Journalist äussern sich zu Wandel und zur Spiritualität des neuen Lebens: im Pyjama, mit Kulturwandel, Beziehungen weltweit lebend, unterwegs mit Schriftsteller, Maler und Pathologe, mit Feuer und Wind, mit Umarmungen dank «Beten durch Berühren». Pfingsten findet statt!
Mit oder ohne «Corona»: Eine neue Zeit will kommen. Sie ist schon da!

«Kirchen-News» Juni 2020
 

Kantonaler Gottesdienst in Buochs

7. Juni: Kinder erzählen in «Ref-TV» über Corona-Erlebnisse

Miteinander feiern: Im kantonalen Gottesdienst vom 7. Juni in der reformierten Kirche Buochs erzählen Kinder von ihren Erlebnissen während der Coronazeit. Die Interviews werden von «RefTV» während des Gottesdienstes eingespielt. Um 10 Uhr starten Pfarrerin Silke Petermann, Jugendarbeiter Marcel Treier, Religionslehrerin Syliva Portmann und Organist Carlo Christen – und schaffen Nähe trotz der Abstandsregeln.

Buochs: Sonntag, 7. Juni, 10 Uhr, ref. Kirche oder auf:    Vimeo und YouTube

Pfingsten 2020

Sie ist da ­– die neue Zeit!

Die Bereitschaft für neues Leben, für eine neue Zeit ist da. Ulrich Winkler über den geistigen Aufbruch an Pfingsten: «Es gibt schon lange wieder jungen Wein, neue Impulse grösserer Wirklichkeit. Wer Wissen hat, übernehme Verantwortung. Wer integrieren kann, lehre. Wer versöhnen kann, leite. Wer Menschen zu beurteilen und anzuleiten hat, forsche nach dem Guten, das sie getan haben. Wer verschönern kann, soll besitzen.
Das Leben belohnt, und es bestraft nicht.»

Vimeo        YouTube

Die ersten Gottesdienste, Andachten und Betrachtungen nach dem «Lockdown»:

Hergiswil: Pfingstsamstag, 30. Mai, 19 Uhr, ref. Kirche:
«Impuls zum Neuanfang» mit Pfr. Ulrich Winkler

Buochs: Pfingstsonntag, 31. Mai, 10 Uhr, ref. Kirche:
Gottesdienst mit Pfrn. Tünde Basler-Zsebesi

Stansstad: Pfingstsonntag, 31. Mai, 10 Uhr, Oeki:
Gottesdienst mit Pfr. Dominik Flüeler

 

Zwei Pfarrpersonen gesucht!

Eine Landeskirche, drei Gemeindekreise, vier reformierte Kirchen und ein Ökumenisches Zentrum: Für 2021 sucht die Evangelisch-Reformierte Kirche Nidwalden zwei Pfarrpersonen.
In Buochs ist eine 80–100%-Stelle zu vergeben, in Hergiswil eine 50–70%-Stelle.
Seit April ist Pfarrerin Tünde Basler-Zsebesi als Stellvertreterin in Buochs aktiv. In Hergiswil wird der langjährige Pfarrer Ulrich Winkler nächstes Jahr pensioniert. Er ist auch in Buochs engagiert und leitet seit Jahren den Pfarrkonvent. In Stans sind seit bald sechs Jahren Pfarrerin Silke Petermann und Pfarrer Dominik Flüeler tätig.
Bewerbungen für Buochs und Hergiswil sind bis 30. Juni an Kirchenschreiber Heinz Blättler zu richten.    Mehr erfahren…

 

Auffahrt 2020

Himmelfahrt? Du wirst hier gebraucht!

Sich in «Corona-Zeiten» aus dem Staub machen und zum Himmel fahren? Dies, obwohl der Bundesrat sagt, wir sollten zuhause bleiben? Was als Witz erzählt wird, bekommt in der Andacht von Silke Petermann, Tünde Basler-Zsebesi und Ursula Sulzer-Scherrer in der reformierten Kirche Stans eine reale Forderung. «Auffahrt, Gott fährt in den Himmel. Viel lieber hätte ich, wenn du auf unsere Erde kommst. Hier wirst du gebraucht», sagt Pfarrerin Silke Petermann in ihrem Willkommensgruss zu Auffahrt 2020.

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Betrachtungen auf Wirzweli

Das Zebra auf dem Berg

Keine Mühe wurde gescheut, um das Zebra aus der afrikanischen Steppe auf Wirzweli zu holen. Hier in der Bergkapelle hätte am Samstag, 16. Mai, die Generalversammlung der Vereinigung ökumenische Bergkapelle Wirzweli stattfinden sollen. Nun steht das Zebra in seinem schwarz-weissen Streifenkleid auf Wirzeli und blickt übers Tal. Der Wind durchlüftet den Kopf und führt auch beim Zebra zu Erkenntnissen und Klärungen. Pfarrer Dominik Flüeler ist bereits mit dem Gleitschirm vor der Bergkapelle gelandet und Stefan Quaderer spielt auf dem Keyboard «Von guten Mächten umgeben». Das Lied kommt nicht von ungefähr: Am Sonntag, 17. Mai, war ursprünglich ein Bühnenspiel mit Musik geplant zum 75. Todestag des reformierten Pfarrers Dietrich Bonhoeffer, der von Hitlers Schergen hingerichtet wurde. Matthew Fox, ein exkommunizierter Priester, unterstreicht Bonhoeffers Worte «Jesus ruft uns nicht zu einer neuen Religion, sondern zum Leben» mit seinen Thesen der «Liebe zum Leben».

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15. Mai 2020

Klimaalarm für die Schöpfung in Nidwalden!

Am Freitag, 15. Mai, um 11.59 Uhr, läuten auch in Nidwalden die Kirchenglocken – diesmal etwas länger. Der schweizweite Klimaalarm «Challenge for Future» soll die Sorge um die Schöpfung in Erinnerung rufen. Achtung und Schutz der Schöpfung seien auch im christlichen Glauben zentrale Grundpfeiler, sagt Annina Roher, Mitglied der Nidwaldner Klimagruppe. Sie will ein Zeichen setzen für einen Wandel und eine nachhaltige Zukunft: «Wir können nicht einfach zurück zur Normalität nach der Coronakrise. Denn unsere Normalität ist die globale Klimakrise. Und wenn wir nichts dagegen unternehmen, wird es die Welt noch viel schlimmer treffen als die momentane Krise.»  Auch Privatpersonen werden von der Klimagruppe Nidwalden aufgerufen, sich am Klimaalarm zu beteiligen – mit einem coolen Klimasong um 11.59 Uhr vom Balkon oder vom offenen Fenster aus abgespielt.
 

Schwerpunkt zum 75. Todestag von Dietrich Bonhoeffer

Widerstand und Frieden

Kein Krieg!
Gleiche Rechte für alle!

Christ*innen gehörten in der ehemaligen DDR automatisch zur Opposition. Als Jugendliche und Konfirmierte wollten wir natürlich unsere Welt verändern: Wir engagierten uns sehr bei dem Versuch, eine überzeugende soziale Gesellschaftsform und christliche Kommunität zu entwickeln. Damals mitten drin in Halle auch ich – Silke Petermann, heute Pfarrerin von Stans.

Pfarrer Dominik Flüeler erinnert sich: «Wenn ich an Dietrich Bonhoeffer denke, kommt mir immer zuerst das Bild in den Sinn, wo er inmitten junger Menschen sitzt, die ihm wie einem Meister gebannt zuhören. Sind es seine Konfirmand*innen oder Teilnehmende seines Predigersemi- nars der «Bekennenden Kirche»? Er strahlt eine innere Ruhe aus, ist ganz bei sich und zugleich vollkommen präsent mit seinen Gedanken, die er an die Welt weitergibt.

Über eine «Liebe in Briefen» schreibt Pfarrer Ulrich Winkler. Es ist die Liebesgeschichte von Dietrich Bonhoeffer und Maria von Wedemeyer. Sein Lieben entwickelt sich zu einem neuen Verstehen des christlichen Glaubens – «religionslos» ohne fromme Worte für Andere da sein.
In einem Porträt über den modernen Märtyrer Bonhoeffer beschreibt Winkler die letzten Minuten vor der Hinrichtung durch Hitlers Schergen: «Das ist das Ende!», sagt ein Vollzugsbeamter. Bonhoeffer antwortete: «Das ist der Anfang!»

«Kirchen-News» Mai 2020

Muttertag 2020

Drei Mütter denken an die Männer

Drei Mütter und ihre Erfahrungen und Prägungen mit dem Muttertag: Pfarrerin Tünde Basler-Zsebesi, Pfarrerin Silke Petermann und Sigristin Sarah Ronner sprechen über das Muttersein und sind dabei auch in Gedanken bei den Männern. Ein Gespräch zum Muttertag vom 10. Mai 2020 ­– mit mütterlichem Segen.

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Andacht am ersten Sonntag im Mai 2020

Jubeln!

Gibt es in Corona-Zeiten etwas zum Jubeln? Pfarrerin Silke Petermann und Pfarrerin Tünde Basler-Zsebesi haben eine klare Antwort darauf. Doch sehen Sie selbst, denn die beiden Pfarrerinnen haben zufällig am selben Tag auch etwas zu feiern. Glückwunsch!

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Online-Andacht am 1. Sonntag nach Ostern 2020

Offenes Ohr: «Trotz allem – es geht uns gut»

«Willkommen!» – Pfarrerin Tünde Basler-Zsebesi hat am 1. April mit ihrer Arbeit im Gemeindekreise Buochs begonnen. In einer Online-Andacht am 1. Sonntag nach Ostern begrüsst Pfarrerin Silke Petermann die neue Kollegin herzlich. In diesem Gespräch in der reformierten Kirche Buochs durchleben die beiden Pfarrerinnen nochmals Ostern, das dieses Jahr so anders war. Was bedeutet uns Auferstehung während der Corona-Pandemie? Wie können wir die Kraft der Auferstehung für uns heute leben? Die Telefonanrufe der Pfarrpersonen machen deutlich, dass die Menschen in Nidwalden trotz Schwierigkeiten positiv unterwegs sind. Pfarrerin Tünde Basler-Zsebesi hat auch mit einigen Menschen gesprochen und hört immer wieder: «Trotz allem – es geht uns gut!»

Online-Andacht in der ref. Kirche Buochs auf Vimeo und YouTube

 


Ruhen – horchen – auferstehen!

Alt sein.
wachsen.
Kleiner werden.
Das Leben aushauchen.
Unter die Erde kommen.
Bei Wurzeln ruhen.
Kein Ohr mehr haben.
Die Stimme hören.               
Kurt Marti, Dichterpfarrer (1921-2017)

Klimarkise, Wirtschaftskrise, Corona-Ausnahmezustand – der Tod umfängt uns in dieser Zeit um Ostern. Passions- und Fastenzeit, Stillstand und «Social Distancing» sind da – bei sich sein, zur Ruhe kommen, in sich gehen und hineinhorchen. Was hat wohl Jesus in seinen drei Tagen in der Unterwelt durchgemacht?
Dominik Flüeler über das fallende Weizenkorn, über Wandel und Wunder, über Fäulnis und Wachstum sowie die Knospen der Solidarität.
«Kirchen-News» April 2020    Auferstehungsgottesdienst «online»    Online-Andacht nach Ostern
 

Online-Ostern 2020


Glockenkonzert, Osterkerzen und Ostergottesdienst «online»

Am Ostersamstag, 11. April,  läuten um 20 Uhr in allen Nidwaldner Kirchen die Glocken. Auch die Osterkerzen werden gesegnet. Das Geläut macht die Menschen aufmerksam auf das Neue und Frische, das uns an Ostern umgibt und mitnimmt in die Zukunft. Der Glaube an die Auferstehung ist in diesen schwierigen Zeiten doppelt wichtig. Dies zeigt uns am Ostersonntag auch die brennende Osterkerze vor allen Kirchen Nidwaldens.
Der Ostergottesdienst ist dieses Jahr online zu sehen sein – vorproduziert vor Ostern – ab Samstag und stellvertretend im Oeki Stansstad für alle drei Gemeindekreise und alle vier reformierten Kirchen!

Ostergottesdienst online auf Vimeo und auf YouTube

Die Kollekte aller drei Gemeindekreise geht diese Ostern an die HEKS-Flüchtlingshilfe.

Hier können Sie online Ihre Kollekte spenden!

Die Kirchen rufen auf zu einem Akt der Humanität an Ostern. Angesichts der Corona-Pandemie verschärft sich die Situation in den Flüchtlingslagern täglich. Während die EU streite, könne die Schweiz als Beispiel voran gehen, schreiben die drei Landeskirchen an den Bundesrat. Unbegleitete minderjährige Asylsuchende mit Bezug zur Schweiz sollen aufgenommen werden. Eine Evakuierung sei kein Alleingang der Schweiz, sondern habe Vorbildcharakter für Europa – gerade an Ostern, sagt Gottfried Locher, Präsident der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz. Das Leben und nicht der Tod sei der Kern der österlichen Botschaft, schreiben die drei Landeskirchen.

Mut zur Demut

Und sie auf(er)steht! Wer wäscht wem die Füsse?
Eine Auferstehungsgeschichte der speziellen Art.
«Kirchen-News» April 2020

Kirche Nidwalden: Wie organisieren wir uns in Zukunft?

Einfache Wege, klare Kompetenzen und Verantwortung: Wie rüsten wir uns für Veränderungen in einer sich wandelnden Gesellschaft? Wie organisiert sich die Evangelisch-Reformierte Kirche Nidwalden, um gemeinsam und voller Zuversicht in die Zukunft zu schreiten? Der Kirchenrat zeigt konkret auf, wei dieser Weg aussehen soll – mit einer starken Kirche vor Ort in drei Gemeindekreisen, einem verkleinerten und strategisch arbeitenden Kirchenrat und einer ausgebauten kantonalen Geschäftsstelle.
Strukturreform 2020

 

Allerbeste Zeiten – trotz Corona?
«Gottes Zeit ist die allerbeste Zeit» heisst eine Kantate von Johann Sebastian Bach aus dem Jahr 1708. Ihr Text besteht aus Bibelworten des Alten und Neuen Testaments sowie Liedstrophen von Martin Luther. Ob sie auch in die Zeit des Coronavirus passt?
«Kirchen-News» Mai 2020

 

Gebete zum Mitnehmen
Neben der Eingangstür der reformierten Kirche Stans hängt eine Gebetskette über der Kerze. Nehmen Sie ein Gebetssäckchen mit und lassen Sie sich überraschen. Bleiben Sie gesund und helfen Sie einander so gut es geht!    Gebetskette

 

Den Stein vom Herzen nehmen
Wir sind gesund und begegnen tagtäglich kranken Mitmenschen – oder wir sind selber krank. Der 1. März als «Tag der Kranken» hat uns daran erinnert, der Corona-Virus tut es tagtäglich. Unser Verständnis von Krankeit und unsere Solidarität wird zurzeit auf eine harte Probe gestellt. Wie «rücken» wir zusammen, obwohl wir Abstand halten sollen? 
Kirchen-News März 2020   Gebetskette

 

Aus dem Kirchenrat: Kleine Freuden teilen
Mit grosser Wucht erreichen uns Informationen zu Covid-19. Wir reagieren nur noch und haben kaum Zeit, nachzudenken, was mit uns geschieht. Ist es wahr? Ist unser Alltag ein anderer geworden? Ist unser so sicher geglaubtes Leben in der Schweiz alles andere, nur nicht mehr sicher? Diese und viele weitere Fragen lösen neben Alltagsproblemen auch Ängste aus.
«Kirchen-News» April 2020

 

Buochs erhält eine Stellvertreterin
Pfarrerin Tünde Basler-Zsebesi heisst die neue Pfarrerin und Stellvertreterin für den Gemeindekreis Buochs. Sie hat die Stellvertretung am 1. April angetreten.
Willkommen in Nidwalden!
«Kirchen-News» April 2020

 

Suche für Pfarr-Nachfolgen angelaufen
Eine Pfarrwahlkommission sucht eine Pfarrperson für Buochs ab 1. Januar 2021 und eine Pfarrperson für Hergiswil ab Sommer 2021.
«Kirchen-News» März 2020

 

«Ich ernte, was ich säe»
Aus alten Saatgut-Sorten Neues entstehen lassen: Der Koch-Anlass mit Film und Diskussion von ökugrup einewelt im Kollegi Stans vom Mittwoch, 18. März, konnte nicht durchgeführt weden. Wer trotzdem Neues aus Altem enstehen lassen will: Im Dorfladen Spicher in Stans gibt's altes Saatgut zu kaufen für die Küche zuhause. Filme wie «Saatgut im Widerstand» können online gestreamt werden. Ein Interview mit Bio-Bauer und Theologe Jules Rampini wird diesen Sommer in den «Kirchen-News» veröffentlicht. Der Nidwaldner Bäcker Christen Beck hat ein spezielles Solidaritätsbrot im Regal. 50 Rappen pro Brot fliessen ins ökumenische Projekt Guatemala. Die Fastensuppenkollekten 2020 in Nidwalden unterstützten die ländliche, indigene Bevölkerung in Guatemala. Da alle Fastensuppen-Anlässe abgesagt wurden, hat «Brot für alle» eine Suppenbeutel-Aktion ins Leben gerufen. Anstelle des Fairtrade-Rosenverkaufs durch Konfirmand*innen auf dem Stanser Dorfplatz erhalten die beiden Altersheime Nägeligasse in Stans und Riedsunnä in Stansstad einen grossen Rosenstrauss als Zeichen der Wertschätzung.
«Kirchen-News» März 2020

 

«Ziehe nach mutiger Einsicht meine Konsequenzen»
Pfarrer Heinz Brauchart (55) verlässt Nidwalden. Am 29. März spielt der ehemalige Profimusiker und Theologe sein letztes Stück in Buochs. In einem Interview mit den «Kirchen-News» gibt er Einblick in seine Beweggründe für den frühen Weggang und spricht von Irritationen und Enttäuschungen. Hinterlässt Brauchart einen Scherbenhaufen?
«Kirchen-News» März 2020    Nidwaldner Zeitung

 

«Steh auf, nimm deine Matte und geh deinen Weg!»
Der Weltgebetstag 2020 vom Freitag, 6. März, steht im Zeichen der Frauen aus Zimbabwe, dem früheren Rhodesien. Auch in Nidwalden wandert ein Gebet 24 Stunden lang um den Erdball und verbindet Frauen und Mädchen konfessionsübergreifend in mehr als 120 Ländern. Anlässe dazu finden um 19.30 Uhr im Oeki Stansstad statt, um 19.30 Uhr in der Pfarrkirche Emmetten und um 9 Uhr im Pfarrhelferhaus Wolfenschiessen. www.wgt.ch

 

«Thursday in Black»
Unterwegs zu einer Welt ohne Vergewaltigung und Gewalt: Jeden Donnerstag tragen Frauen schwarze Kleidung und/oder einen Sticker. Für fünf Franken kann dieser Sticker in der reformierten Kirche Stans bezogen werden.
«Kirchen-News» März 2020

 

Glaube! Steh auf und geh!
Hilfeschrei! «Ich glaube, hilf meinem Unglauben!» Die Jahreslosung 2020 nimmt die Frage auf, woher die innere Kraft der Menschen kommt. Wir warten auf Heilung, träumen von Befreiung und Erfüllung – und pflegen unsere Krankheiten. «Steh auf, nimm deine Matte und geh deinen Weg!» ist das Motto des Weltgebetstages 2020. Ulrich Winkler zeigt die Verbindung auf: Manchmal ist Glauben eine Frage, manchmal eine Antwort. Immer aber das Tor, das sich in der Not öffnet.
Kirchen-News Januar/Februar 2020 

 

Fragen ohne Antworten und Antworten ohne Fragen
Probleme lösten ist eine gute Sache. Doch was sind gute Fragen? Gute Fragen geben Gott ein Echo in unserer Seele. Oder doch gleich mit der Antwort beginnen? Anette Lippeck auf den Spuren von Frage und Antwort.
Kirchen-News Januar/Februar 2020 

 

Was Kirche vom Tourismus lernen kann
Einst waren überall in der Schweiz Kirchen wie Tourismusorte blühenden Oasen der Spiritualität und des Wohlbefindens. Warum touristische Destinationsbildung viel mit Kirche und ihren Menschen zu tun hat.
Kirchen-News Januar/Februar 2020 

 

Wer macht's? Wer «traut» (sich)?
«Ehe für alle» ist schön, doch wer «traut» (sich) wirklich? Der Schweizerische Evangelische Kirchenbund (SEK) sagt deutlich «Ja» zur «Ehe für alle» – auch mit der Delegiertenstimme aus Nidwalden. In der TV-Sendung Arena auf SRF bekräftigt SEK-Präsident Gottfried Locher diesen Schritt: «Alles ist in der Schöpfung von Gott gewollt.» Was heisst das konkret für Heiratswillige in Nidwalden? Eine Umfrage.
Kirchen-News Januar/Februar 2020 

 

Von Küken und Güggeln
Es war einmal ein Hahn. Der gehörte einem Bauern. Der Hahn sah immer die Kirche und dann dachte er: «Von dem hohen Turm hätte ich bestimmt eine gute Aussicht!» Und eines Tages büxte er aus und flog auf den Kirchturm. Als er merkte, dass es wirklich eine schöne Aussicht war, blieb er einfach da! Jonah Press (8) über die Frage: Was macht der Hahn auf dem Dach der Reformierten? Der «Güggel»-Wettbewerb und neue Zielgruppen-Logos geben Antworten.

 

Die Reformierten ab 1.1.2020
Flug über die Schweiz: Der zweiminütige Film «2020» stellt emotional und bildstark die neue Evangelisch-reformierte Kirche Schweiz vor. Dabei geht es immer um Liebe: mit einem Kussfeuerwerk am Anfang über den Streit bis zur Versöhnung am Schluss. Kirchliche Ereignisse auf dem Lebensweg wie Taufe, Hochzeit und Abschied werden mit Szenen aus der Gemeinschaft der Kirche, aus Gottesdienst und Diakonie, durch die Flugaufnahmen verbunden. Ab 1. Januar 2020 heisst der bisherige Schweizerische Evangelische Kirchenbund (SEK) neu Evangelisch-reformierte Kirche Schweiz (EKS).
Der Film «2020»

 

Leben geben – Leben nehmen
Von der Geburt bis zum Tod und darüber hinaus: Die Nidwaldner Woche der Religionen hat vom 4. bis 9. November 2019 das Leben bespielt. Es ging um die grossen ethischen Fragen der Weltreligionen zu Anfang und Ende – und wie in einem Krimi auch um Leben und Tod. Im Beinhaus Stans war Krimiautor und Pfarrer Ulrich Knellwolf mit Sensemann und Seelenzwicker unterweg. Im Oeki Stansstad lud SRF-Sternstunde-Moderatorin Olivia Röllin eine Spitalseelsorgerin, eine Isalmwissenschaftlerin und einen Buddhistischen Lehrer ein zum Gespräch über Leben und Tod. Und in der Kapuzinerkirche Stans hiess es zum Abschluss für alle Religionen «beten, singen und essen» für das Leben – beim Interreligiösen Friedensgebet. Über 220 Personen besuchten die Veranstaltungen. www.woche-der-religionen-nidwalden.ch und www.religionen-im-dialog.ch und Kirchen-News November 2019

 

Die Reformierten: Was uns ausmacht!
«Gott als Theatermensch» oder die Frage «Was ist reformierte Identität? Was macht uns aus? Gibt es überhaupt eine reformierte DNA? Fünf Pfarrpersonen haben sich damit auseinandergesetzt. Angefangen von Stephan Landis Beitrag «Gott ist Theatermensch» über Ulrich Winkler mit «Wie sich Kirche reformiert und im Leben bleibt», Silke Petermann «Gleichwertigkeit, Solidarität und Gemeinschaft», Heinz Brauchart «So geht Volkskirche» bis Dominik Flüeler mit «Eigenständig und frei».
Kirchen-News Oktober 

 

«Grüner Güggel»: Was WIR tun können!
Über die Schöpfung sprechen ist das eine, etwas für sie tun das andere. Wo kann die Kirche konkret Hand anlegen im Kirchenalltag? Wie kann gutes Umweltmanagement gelingen? Und was braucht es, damit der Hahn auf dem Turm Gesellschaft erhält durch den «Grünen Güggel»?
Kirchen-News September 2019

 

Liebe Leser*innen
Gleichstellung und Anerkennung aller auf Augenhöhe in Wort und Bild: Die Sprache setzt hier wichtige Akzente und integriert. Ein Blick in die SEK-Broschüre und auf die Bezeichnung LGBTQIA+.
Kirchen-News Oktober 2019 

 

Gesucht: Gasteltern für Ferienkinder
Nid- und Obwaldner Gasteltern für Ferienkinder aus dem Osten Deutschlands: eine Herzensgeschichte.
«Kirchen-News» Juli/August 2019     www.gasteltern.ch

 

Rotkreuz-Fahrdienst Nidwalden sucht Fahrer*innen
Wer will Menschen in Stansstad und Hergiswil zum Arzt fahren oder zu einem Event begleiten?
www.srk-unterwalden.ch

 

«Göttliche Hoffnung» auch nach dem Frauenstreik
Der landesweite Frauenstreik von 1991 ist am Freitag, 14. Juni 2019, neu belebt worden. Er ist kein Anliegen von links oder rechts, oben oder unten, sondern eine Frage der Menschenwürde. Nach 28 Jahre der «Göttlichen Hoffnung» sind viele Versprechen des Gleichstellungsartikels in der Bundesverfassung noch immer nicht erfüllt. Seit dem nationalen Streiktag  vom 14. Juni werden taggtäglich Zeichen gesetzt für die Gleichstellung von Frau und Mann – auch in der Kirche. www.frauenstreik2019.ch

 

Gottfried Locher, der Lanzenbrecher
«Setzt mehr Vertrauen in jene Menschen, die ihr als Vorbilder in die Ämter wählt. Gebt Ihnen Freiräume und lasst sie gestalten!» Ein Gespräch mit dem obersten «Zwingli» der Schweiz und Europas am Rande des Diskussionsabends vom 16. April in Buochs machte deutlich: Gottfried Locher will nicht Bischof werden, aber die Reformation der Reformierten vorantreiben. Die Nidwaldner Reformbemühungen unterstützt er mit einer interessanten Doppelspitz-Variante.
Kirchen-News Juni 2019  Kirchen-News Mai 2019   Nidwaldner Zeitung  Bild 1  Bild 2  Einladungsflyer   

 

«Iheimisch»: Video-Film mit 360-Grad-Einblicken ins Nidwalden von heute
Die Landeskirchen haben an der «Iheimisch 2019» überracht: Besucherinnen und Besucher des Standes H3.07 gingen vom 30. Mai bis 2. Juni mit «Virtual Reality»-Brillen auf eine spezielle Entdeckungsreise durch Nidwalden: Auch da ist Kirche drin!
Halle 3, Stand H3.07         www.iheimisch.ch       Bilder
 

Veranstaltungen
Details in den «Kirchen-News» und online unter den Gemeindekreisen Stans, Buochs, Hergiswil sowie unter Gesamtkirche

dienstags, 19 Uhr: Voorigs.ch wieder im umgebauten Chäslager – Znacht für alle aus nicht mehr verkäuflichen Lebensmitteln

jeden vierten Donnerstag, 9-11 Uhr: «Kinder-Café» – Offener Treffpunkt im kath. Pfarrheim Stans

erster Freitag im Monat, 19-19.30 Uhr: Ökumenisches Friedensgebet in der Kapuzinerkirche Stans

dritter Freitag im Monat, 19-19.30 Uhr: Interreligiöses Friedensgebet in der ref. Kirche Stans

ökugrup einewelt: www.nw-ref.ch und www.akturel.ch

Verein Religionen im Dialog:www.religionen-im-dialog.ch

Woche der Religionen Nidwalden:www.woche-der-religionen-nidwalden.ch

Iras Cotis:www.iras-cotis.ch

Evangelisch-Reformierter Frauenverein Nidwalden:www.nw-ref.ch

Bistro Interculturel: singCAFE, Deutsch Treff, Bistro im Senkel, HipHop, Globall – www.bistro-interculturel.ch

aktuRel Ökumenische Erwachsenenbildung Stans: www.akturel.ch

Rosenburg: www.rosenburg-stans.chwww.lit-z.ch,
www.chaeslager-kulturhaus.chwww.nidwaldner-museum.ch

Kloster Engelberg:www.kloster-engelberg.ch

Menschen treffen: www.femmestische.chwww.manne.ch, www.milchjugend.ch

Ritualchor: Offene Singanlässe am ersten Montag im Monat «Der Maihof Luzern»: www.ritualchor.ch

Hello Welcome: flüchten – ankommen – Heimat finden: www.hellowelcome.ch

Romerohaus Luzern:www.romerohaus.ch

Netzwerk Neubad: www.neubad.org

Flicke – Teile – Sorg ha: www.e-chline-schritt.ch

Reformation: www.ref-500.chwww.zh-reformation.ch,
www.zwingli-film.comwww.karl-barth-jahr.eu,
www.mehr-ranft.chwww.museumbruderklaus.ch

Bildung: www.bildungkirche.chwww.fokustheologieref.ch

Landeskirchen: www.kirchenbund.chwww.kath.ch

Hilfsorganisationen:www.heks.ch, www.comundo.orgwww.heks.ch,
www.brotfueralle.chwww.fastenopfer.ch

Nachbarskirchen: www.refow.ch, www.reflu.chwww.kirchgemeinde-uri.ch,
www.ref-zug.chwww.zhref.ch